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Unsere Familienregeln

Immer wieder merke ich, wie nah sich permakulturelles Denken und die bedürfnisorientierte Begleitung von Kindern sind. Aus den Holmgren-Prinzipien habe ich daraus folgernd unsere Familienregeln abgeleitet.



1. Beobachten und interagieren

Achte auf dich und die anderen Familienmitglieder, bleibe stets im Dialog. Handle, wenn etwas nicht stimmig ist.


2. Energie auffangen und speichern und erneuerbare Energien und Dienstleistungen wertschätzen und verwenden

Sorge für dich, suche dir „Tankstellen“. Sucht euch Familienrituale, ladet so den Akku auf. Verbringt Zeit miteinander, tut euch gegenseitig gut, statt zu konsumieren.

3. Ernten

Genießt das Familienleben, genießt den Augenblick, brecht aus dem Alltag aus, seid gemeinsam aktiv, aber gönnt euch auch „Ich-Zeiten“.


4. Selbstregulation integrieren und Feedback akzeptieren Beschränkt einander so wenig wie möglich, lasst dem Anderen seine Autonomie.

Vertraue darauf, dass jeder sein Bestes gibt und das beiträgt, was er im Augenblick geben kann.

Nehmt Kritik an.

6. Keinen Abfall produzieren Versuche konstruktiv zu streiten, lass deine Vergangenheit in der Vergangenheit. Vermeide Vorwürfe, beleidige nicht und interpretiere zu Gunsten des Gegenübers. Nimm dir eine Auszeit und atme tief durch, wenn dir das mal nicht gelingt. Sorge für GabS (Gewinn auf beiden Seiten).

Wenn das die oberste Prämisse der Kommunikation ist, kommst du auf schöne und unkonventionelle Lösungen.


7. Design von Mustern hin zu Details

Achte darauf, dass alle Grundbedürfnisse erfüllt sind, bevor der Einzelne in die „Feinabstimmung“ geht und sich um sich kümmert.


8. Integrieren anstatt separieren

Bleibe stets in Kontakt, schließe dein Gegenüber niemals aus. Integriere dein innerstes Sein und bleibe du selbst.


9. Kleine und langsame Lösungen

Viele Probleme im Familienleben entstehen durch Zeitmangel. Deshalb: Nimm dir immer genug Zeit, baue Puffer für die Sorgen und Wünsche des kleinen Menschen ein. Versuche Stress zu vermeiden und Schritt für Schritt ans Ziel zu gelangen. Manche Probleme brauchen Zeit. Setze den Anderen nicht unter Druck. Muss es wirklich JETZT sein oder geht es vielleicht auch später?


10. Vielfalt

Lasse den Anderen so, wie er ist, auch wenn du selbst anders bist und manches deshalb nicht verstehst.


11. Randzonen schätzen und nutzen

Bleibe nicht nur innerhalb der Familie, blicke und trete über den Rand hinaus.

Lerne die „Ecken und Kanten“ des kleinen Menschen als wichtige Entwicklungsschritte zu sehen und schätze sie.


12. Auf Veränderung kreativ reagieren und sie nutzen

Familie ist ein lebendiges System und unterliegt ständigen Veränderungen. Sei auf Überraschungen gefasst und heiße sie willkommen.





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